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Zimmer.Küche.Kabinett.

Zoe Guglielmi, Julia Hofstetter, Iris Nemecek, Sakae Ozawa and Elisabeth Wedenig, students and former students of contemporary painting at the Vienna Academy of Fine Arts, class of professors Hubert Schmalix, later Amelie Von Wulfen are founding members of the Zimmer, Küche, Kabinett (Room, Kitchen, Cabinet) art project:

Room, Kitchen, Cabinet is a common term for small flats used in German-language classifieds.
An art project in empty apartments in Vienna. Five young female artists made their goal to use both the time they are spending together in Vienna and their works of art for a series of exhibitions in Vienna unused apartments.
For over a year, an intensive artistic exchange between the project members was going on, and the general idea of a joint project got it's final shape.
They were searching for a possibility to exhibit both the actual process of art creation in all it's steps and finalized works. They were searching for a space to display intermediate, temporary states of an art object and at the same time a space serving as a creative engine producing new ideas.
Their motivation that drove their work forward better, allowing creative discussion of the work and also their motivation to put to good use the possibilities and spaces the city they work in offered formed the basis on which the Room, Kitchen, Cabinet project came to existence.
Project consist of five exhibitions in a six months period always lasting one evening in a different empty flat in Vienna area. Exhibitions display paintings and graphics, as well as other art forms representing guest artists from the second exhibition onwards. This provides an exciting confrontation with other perspectives and aspects of art and different view of the exhibition spaces themselves.

It's much longer in German - here, written by the curator Anette Freudenberger, for those who understand it:

Zoe Guglielmi, Julia Hofstetter, Iris Nemecek, Sakae Ozawa, Elisabeth Wedenig sind Studentinnen und ehemalige Studentinnen der Klasse Amelie von Wulffen, an der Akademie der bildenden Künste, wo sie seit längerem einen intensiven und fruchtbaren Austausch pflegen. In den Auseinandersetzungen geht es inzwischen weniger um einzelne Arbeiten, als um Fragen nach weiterführenden Kontexten, Präsentationsformen und –räumen. Zimmer Küche Kabinett ist ein auf einige Monate befristetes Projekt, das 5 Ausstellungen umfasst. An jeweils einem Abend stellen die fünf Künstlerinnen in leer stehenden Wohnungen Arbeiten und Arbeitsschritte aus – Momentaufnahmen ihrer derzeitigen Produktion. Die erste Ausstellung stellt die Initiatorinnen selbst vor. Zu den folgenden Terminen bringen verschiedene GastkünstlerInnen, neue Aspekte und Perspektiven aus verschiedenen Bereichen der Kunst ein. Über den direkten künstlerischen Dialog werden so auch neue längerfristige Netzwerke geschaffen. Die Ausstellungen finden jeweils in anderen über die ganze Stadt verteilten Wohnungen statt. Die KünstlerInnen setzen sich dementsprechend nicht nur mit den privaten (wenn auch verlassenen), sondern auch mit dem öffentlichen Raum auseinander. Die Wohnungen zeigen die Spuren ehemaliger BewohnerInnen, aber sie sind noch keiner neuen Nutzung zugeführt. Dieses Übergangsstadium lässt sich durchaus analog zur Situation der Beteiligten kurz vor Abschluss ihres Studiums lesen. Wichtiger ist jedoch, dass die Räume bisher nicht als Ausstellungsräume dienten und weniger von institutionellen Konventionen geprägt wurden. Sie bieten somit einen Freiraum eigene Vorstellung zu entwickeln, die eigenen Möglichkeiten auszuloten, selbst zu definieren, welchen Sinn es macht auszustellen und welche Formen dies annehmen kann. Dieser Freiraum, der wichtigste Vorteil selbstorganisierter Projekte, muss von jeder neuen Initiative neu erarbeitet werden, da hier auf kein Gebäude und keine bestehenden Zusammenhänge zurückgegriffen werden kann, und sollte gerade deswegen Öffentlichkeit finden. Anette Freudenberger, Kuratorin